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Spanisches Immobilienrecht

Der Erwerb einer Immobilie im Ausland, sei es das Ferienhäuschen auf Mallorca oder das Appartement in Denia, hat in den letzten Jahren stark zugenommen und erfreut sich noch immer wachsender Beliebtheit. Dabei steht nicht so sehr die Feriennutzung im Vordergrund, viele möchten insbesondere im Alter vor dem schlechten Wetter und der Kälte in den sonnigen Süden entfliehen. Spitzenreiter bei Auslandsimmobilien ist nach wie vor Spanien und die dazugehörigen Inselgruppen der Balearen und Kanaren.

Doch ein Immobilienkauf im Ausland birgt auch seine Tücken: Es gilt das Recht des Landes, in dem der Grundbesitz oder das Wohnungseigentum liegt, in diesem Fall also das des Königreichs Spanien. Wer einen Kauf erwägt, sollte sich unbedingt im Vorfeld durch einen versierten Rechtsanwalt beraten lassen. Allzuviele sind bereits Opfer unseriöser Immobilienanbieter geworden, haben den Kaufpreis gezahlt, um dann festzustellen, daß das Haus längst an einen anderen verkauft wurde. Oder aber, daß das Grundstück mit dem traumhaften Meerblick überhaupt keine Baugenehmigung besitzt, da es im spanischen Küstenhoheitsgebiet belegen ist.

Auch über die Pflichten als Grundeigentümer sollte man sich vorab informieren. Hierzu zählt vor allem die Pflicht zur Steuer- und Abgabenzahlung. Wer in Spanien Grundeigentum besitzt, unterfällt nicht nur der Grundsteuer, sondern auch der Vermögens- und Einkommensteuer.

Hinzu kommt die Frage, ob es sinnvoll ist, die Residéncia (ständiger Wohnsitz) in Spanien zu begründen. Dies hat sowohl Vorteile als möglicherweise auch erhebliche Nachteile, die genau gegeneinander abgewogen werden sollten.

 

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