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Mietrecht

Eines der Rechtsgebiete, auf denen es am häufigsten zu Streit zwischen den Parteien kommt, ist das Mietrecht. Gerade Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern werden, da hier der persönliche Lebensbereich betroffen ist, oft mit großer Unversöhnlichkeit und Intensität geführt, wobei dann irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem eine Kommunikation zwischen den Parteien nicht mehr möglich oder gewünscht ist.

Hier ist ein Gang zum Rechtsanwalt oft unvermeidlich. Dieser kann in zweifacher Hinsicht für den Vermieter oder den Mieter tätig werden: Zum einen wird er seinen Mandanten über dessen jeweilige Rechte aufklären und einen Lösungsweg vorschlagen. Zum anderen ist gerade in Mietsachen aktives "Krisenmanagement" gefragt. Der Anwalt kann sich an die Gegenpartei (oder deren Rechtsanwalt) wenden und versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dies fällt ihm im Gegensatz zum Mandanten leichter, weil er nicht persönlich betroffen ist und so einen objektiven Überblick über die Situation behalten kann.

Falls eine Einigung nicht möglich ist, wird der Rechtsanwalt die berechtigten Ansprüche seiner Mandantschaft mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen wissen.

Hauptsächlich geht es im Rahmen des Mietrechts um

  das Bestehen oder die Beendigung eines Mietverhältnisses, z.B. die Durchsetzung oder Abwehr einer Kündigung,

  Mieterhöhungen,

  Pflichten des Mieters oder Vermieters, z.B. die leidigen Schönheitsreparaturen

  Schadenersatzforderungen, z.B. nach Auszug des Mieters

Das Mietrecht wurde im Laufe der Zeit ständig ergänzt und geändert, zuletzt durch die zum 01.09.2001 in Kraft getretene Mietrechtsreform. Durch die z.T. verwirrende Vielfalt an Normen ist es für den juristischen Laien fast nicht mehr möglich, sich zurechtzufinden. Umso wichtiger ist daher die rechtzeitige und kompetente Beratung durch einen Rechtsanwalt des Vertrauens, dem es oft noch gelingen kann, selbst eine verfahrene Situation zu "retten" und das Mietverhältnis wieder auf eine vernünftige und für beide Parteien akzeptable Grundlage zurückzuführen.

 

Wohnungseigentumsrecht

Das Wohnungseigentumsrecht ist im Gegensatz zum Mietrecht ein spezielles Rechtsgebiet, welches eigenen Gesetzesvorschriften unterliegt (Wohnungseigentums- gesetz, WEG). Hierbei geht es zumeist um den Erwerb und die Veräußerung von Wohneigentum, die Rechtsbeziehungen der einzelnen Wohnungseigentümer untereinander und zum Verwalter der Eigentümergemeinschaft.

Oft kommt es hier zu Unstimmigkeiten, z.B. im Hinblick auf geplante Renovierungs- vorhaben, bei denen alle Eigentümer je nach ihrer Quote zur Kostentragung verpflichtet sind.

Bevor sich solche Unstimmigkeiten zu einem handfesten (Rechts)Streit ausweiten, sollte rechtzeitig der fachliche Rat eines Rechtsanwalts eingeholt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Streitpunkte zu klären oder zumindest sicher zu sein, welche Pflichten und Ansprüche dem einzelnen Mandanten in der jeweiligen Situation zustehen.

Auch bei einem beabsichtigten Kauf einer Eigentumswohnung etc. sollte sich der potentielle Käufer im Zweifel lieber vorher juristisch beraten lassen, welche Pflichten eventuell auf ihn zukommen können. Auf diese Weise läßt sich manch böse Überraschung vermeiden.

 

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