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Baurecht

Das Baurecht gliedert sich je nach der Phase des Bauvorhabens in verschiedene Bereiche:

 Der Bauvertrag

Zunächst steht der Abschluß des Bauvertrages im Mittelpunkt des Interesses. Diesbezüglich sollte bereits so früh wie möglich ein Anwalt des Vertrauens beauftragt werden, den Vertrag zu überprüfen, um spätere unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Das Beratungshonorar des Anwalts wird im Zweifel immer günstiger sein als ein später zu führender Rechtsstreit.

Das Baurecht ist mit seinem Bezug zu verschiedenen anderen Rechtsgebieten nicht nur für den juristisch nicht vorgebildeten Laien oft schwer verständlich. So ist z.B. eine häufige Frage, welchen rechtlichen Regelungen der Vertrag unterliegen soll (BGB oder VOB ?), die verschiedene Rechtsfolgen haben können. Ebenfalls zu berücksichtigen sind Fragen aus dem Architektenrecht (Honorar, Haftung) und, bei öffentlichen Bauvorhaben, des Vergaberechts. Auch die Vergütung des Werkunternehmers sowie vertragliche und gesetzliche Sicherheiten für den Vertragspartner sollten genau festgelegt sein.

 Die Abwicklung des Bauvertrages

An die Planungsphase schließt sich die Ausführungsphase des Bauvorhabens an. Auch hier entstehen häufig Fragen, insbesondere, wenn es zu Preiserhöhungen, Lieferproblemen und Verzögerungen kommt. Bereits in dieser Phase sollte der Bauherr sich auch über seine Rechte für den Fall, daß ein Baumangel vorliegt, im Klaren sein. Wichtig ist hierfür insbesondere der Zeitpunkt der Abnahme als "Genehmigung" des Bauvorhabens durch den Bauherrn - ein zentraler Moment bei der Abwicklung eines Bauvertrages. Ferner kommt es immer wieder vor, daß Baufirmen während eines Projektes insolvent werden (früher: Konkurs). In diesem Fall ist es wichtig, zu wissen, wie man weiter vorgehen sollte. Auch hier kann der Rechtsanwalt gezielt Rat und Hilfe bieten.

 Die Gewährleistungsphase

Nach Abschluß des Bauvorhabens beginnt die sogenannte Gewährleistungsphase. Viele Baumängel haben die unangenehme Eigenschaft, erst nach Fertigstellung des Bauwerkes zutage zu treten, z.B. ein undichtes Dach, Lötfehler bei Wasserleitungen etc. .

Für diese Mängel, die nach der Abnahme durch den Bauherrn auftreten, ist der Auftragnehmer gewährleistungspflichtig  - aber nicht immer.

Oftmals schließt sich an einen Streit über Gewährleistungspflichten und Schadensersatzansprüche bei Mangelfolgeschäden ein langwieriger Gerichtsprozeß an. Für diesen Fall ist es unabdingbar, den Zustand so schnell wie möglich zu dokumentieren, z.B. durch Einholung eines Sachverständigengutachtens. So läßt sich in vielen Fällen noch ein Rechtsstreit verhindern. Der Rechtsanwalt wird in diesen Fällen zunächst die berechtigten Ansprüche seiner Mandantschaft prüfen und zusammenstellen, um sie dann mit geeigneten Mitteln gegenüber dem Auftragnehmer durchzusetzen.

Zusammenfassend bestätigt sich auch hier, daß eine möglichst frühzeitige Beratung durch einen Anwalt verhindern kann, daß aus dem Traum vom eigenen

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